Psychologische Spiele – Wie der Ausstieg gelingt


Tagestraining

mit Karin Reuter

Wo Menschen einander begegnen gibt es psychologische Spiele. Diese werden unbewusst initiert und mit dem anerkennenswerten Ziel gespielt Zuwendung zu erhalten und enden mit unguten Gefühlen.

Es geht um loben, dominieren, manipulieren, Mitleid erhaschen und vieles mehr. Der Alltag – auch im Beruf – wird von Manipulationen bestimmt, sowohl positiv als auch negativ. Bei psychologischen Spielen geht es um die negative Manipulation, die weder zum gewünschten Ziel, noch zu Zufriedenheit führt. Meist ist dem Mitspieler schon halb bewusst, dass es sich um eine ihm bekannte Situation handelt, die für ihn keinen guten Ausgang nimmt. Und trotzdem ist der Ausstieg wieder nicht gelungen…

Im Training geht es darum, diese Art von psychologischen Spielen zu erkennen, ihre positive Intention anzuerkennen, eigene Motivationen zum Mitspielen zu reflektieren und Ausstiegsstrategien zu erlernen. Sie lernen die destruktive Energie der Spiele zu verstehen und diese Energie als gesunde, zufriedenstellende und produktive Kommunikation ins Gespräch einzubringen.

Im Training arbeiten wir themenbezogen, mit einem hohen praktischen Anteil. Die inhaltlichen Themen des Trainings werden im Wesentlichen durch die Teilnehmer bestimmt.

Das Training gründet im Schwerpunkt auf der Theorie der psychologischen Spiele im Sinne der Transaktionsanalyse nach Eric Berne, verwandten psychologischen Methoden und Kommunikationsmodellen, sowie gruppenbezogene Einheiten zur Selbstreflexion und -erfahrung mit Rollenspielen.

Programm des Tages

  • Konzept der Psychologischen Spiele
    • Wofür spielen Menschen psychologische Spiele?
    • Konzept und Entwicklung
  • Ebenen der Kommunikation & die Grundeinstellungen (OK-Geviert nach Franklin Ernst)
    • Selbstreflexion zur eigenen Positionierung im OK-Geviert
  • Charakteristika von Spielen & die Spiele-Formel (nach Eric Berne)
    • Selbstreflexion zur eigenen Spielanfälligkeit
  • Spielanalyse mithilfe des Drama-Dreiecks (nach Stephen Karpman)
    • Selbstreflexion / Übung zu eigenen Rollen im Drama-Dreieck
  • Wege des Ausstiegs
    • Erarbeiten und Üben der eigenen Ausstiegsstrategie
  • Abschluss & Reflexion des Tages

Am Ende des Trainings können Sie:

  • Psychologische Spiele und auch destruktive Kommunikationsmuster erkennen
  • dem Gesprächspartner in wertschätzender Haltung begegnen und auch konfrontieren
  • Ausstiegsstrategien auf Verhaltens- und Kommunikationsebene anwenden

Qualitätsmerkmale:

  • Hoher Praxisanteil, unterstützt durch Übungen und Reflexionseinheiten
  • Der Trainingstag wird an die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst und durch Theorieanteile gefestigt